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Almabtrieb und 13. Almfest in Rattendorf


Alm

Zum bereits 13. Mal durfte die Bevölkerung aus Rattendorf, Jenig und Umgebung, viele Gäste aus nah und fern sowie zahlreich erschienene Gäste aus der Politik, gesehen wurden u.a. Landesrat Christian Benger, Bürgermeister Siegfried Ronacher, Vizebürgermeister Leopold Astner, Stadträtin Christina Ball, Stadtrat Hannes Burgstaller, GR Johannes Allmaier und GR Egon Hutter, das Almvieh und die Almleute im festlichen Rahmen wieder im Tal herzlich willkommen heißen. Für die musikalische Umrahmung sorgten die „Die Gailtaler zwa Spitzbuam“ Geri und Norbi.
Nach einem trockene und von Wetterkapriolen geprägten Sommer freuten sich die Pächter der Rattendorfer Alm Familie Dorli Sagmeister und Georg Ertl mit ihren Mitarbeitern, die Agrargemeinschaft Rattendorf unter Obmann Gerfried Dutter und die Almmeister Arno Wassertheurer und Stefan Schaar umso mehr, dass das Vieh wieder wohlbehalten  den Bauern übergeben werden konnte. An die 70 000 Liter „weißes Gold“ wurde von Käser Georg Ertl und Team zu feinstem Gailtaler Almkäse g.U. verarbeitet.
Am Tag des Festes meinte es der Wettergott gut: bevor das Vieh eintraf, gab es kurzzeitig Nieselregen, später schien uns wieder die Sonne.
Äußerst sehenswert, auch dieses Jahr war das liebevoll gestaltete Museum von Familie Memmer vlg. Samer. Der umgebaute Stall birgt Schätze, wie landwirtschaftliche Geräte, alte Haushaltsgeräte und Utensilien aus der Almwirtschaft. Zum Besuch im landwirtschaftlichen Museum mitgeliefert wurde von Christof Memmer so manche interessante Hintergrundinformation und Geschichten zu den ausgestellten Geräten.
Unzählige Recherchestunden, die ihn immer wieder bis in die Archive nach Wien führen steckten hinter dem diesjährigen Vortragsthema von HR Hans Hohenwarter: „Die verschwundene Rattendorfer Alm – neue historische Ergebnisse. Spannend wie ein Krimi führte der Vortragende das Publikum im vollbesetzten Saal des Gemeinschaftshauses zurück bis ins 15. Jahrhundert.
Den Gaumen verwöhnten lassen konnte man sich mit regionalen Köstlichkeiten wie Frigga und Kärntner Nudeln. Zum Kaffee wurden Almrangalan, Reindling und andere selbstgemachte Mehlspeisen angeboten, die liebevoll von vielen fleißigen Helferlein aus dem Ort produziert wurden.
Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle, die zum guten Gelingen dieses kleinen, feinen Festes beigetragen haben.
Text: Sigrun Wassertheurer - Gasser