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Einzigartige Leistung in der Garnitzenklamm


Einzigartige Leistung in der Garnitzenklamm

Am 13.8. fielen innerhalb kurzer Zeit 80 l Regen pro m², eine enorme Menge. Eine Hochwasserwelle rauschte durch die Garnitzenklamm, riss das, im Bach befindliche Lawinenholz mit und verursachte Verklausungen.

Dadurch wurde im Bereich der 1. Brücke das Wasser aufgestaut und griff das rechtsufrige Widerlager der Brücke an. In weiterer  Folge rutschte dieses ab und die rund 25 m lange Brücke landete im Bachbett. Und das noch dazu in der Hochsaison! Was tun? K. P. Martin und Edi Brugger tüftelten einen Plan aus, wie der Schaden behoben werden könnte. Das unmöglich Scheinende gelang – mit Hirn und Körperkraft schaffte das Team des Alpenvereins, unterstützt von Go Vertikal, die etwa 3 Tonnen schwere Brücke innerhalb von nur einer Woche horizontal  um ca. 15 m und vertikal  um 7 m zu bewegen. Eine großartige Leistung! Es war wirklich Millimeterarbeit, die im labilen Gleichgewicht befindliche Konstruktion über schräge Rampen mit Hubzug und Winden an den neuen Standort heranzubringen, dabei felsigen Hindernissen auszuweichen und dann zu verankern. Gleichzeitig wurden weitere Schäden am Klammweg behoben, sodass einem Besuch durch die Öffentlichkeit nichts mehr im Wege steht – eine der schönsten Klammen Österreichs und wichtige Attraktion der Region erwartet ihre Gäste…!