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02.07.2019

Literarische Sonntagsmatinee - Dramolette und Limericks - Antonio Fian


Am Sonntag, 14. Juli 2019 um 11:00 Uhr im Gailtaler Heimatmuseum.
Musikalische Begleitung durch Rudi Katholnig, Akk. und Hans-Peter Steiner, Sax.

Bewährte Dramolette und neue Limericks. Der Meister der kurzen Form stellt seine neueste Sammlung von freien Versen, Sonetten und Limericks vor. Sie soll eine wahre Wundertüte sein: witzig, spöttelnd, so vulgär wie romantisch, berauschend und nüchtern, und stets mit größter sprachlicher Präzision.

Manche Bücher brennen sich wie ein Kalenderspruch in das Bewusstsein der Leserschaft: „Mach es wie die Eieruhr, sei für weiche Eier nur.“
Antonio Fian, der Meister der Erwachsenenbildung und Aus-dem-Ärmel-Schüttler literarischer Postings, hat wieder einmal ein paar Literaturgattungen zerlegt und für den Gebrauch der zwanzig-zehner Jahre neu zusammengefügt.
Die Gedichte halten sich mit der Kleidung noch an die entsprechende Gedichte-Saison, unter der Vershülle aber frieren sie entsetzlich und klappern mit den Sinn-Zähnen.
Der fahrende Gesell‘ // „Einst ließ ich einen fahren, / und fuhr und fuhr und fuhr, / wie kalt die Nächt‘ auch waren / er fuhr rund um die Uhr.“

Antonio Fian (* 28. März 1956 in Klagenfurt) ist Schriftsteller, Essayist und Dramatiker.
Aufgewachsen in Spittal an der Drau übersiedelt Antonio Fian 1976 nach Wien. Er war Mitbegründer und von 1976 bis 1983 Herausgeber der Literaturzeitschrift Fettfleck. Fian veröffentlicht in vielen Sparten, ist aber besonders für seine wöchentlich publizierten Dramolette bekannt. Diese erschienen zunächst im Falter und seit Januar 2005 im Standard. Sein literarisches Werk erscheint hauptsächlich im Grazer Literaturverlag Droschl. Fian lebt gemeinsam mit seiner Ehefrau Elsbeth in Wien-Leopoldstadt.

1990 Österreichischer Staatspreis des BMUKK für Kulturpublizistik
2009 Johann-Beer-Literaturpreis der Oberösterreichischen Ärztekammer und der Deutschen Bank
2014 Humbert-Fink-Literaturpreis der Stadt Klagenfurt
2014 Longlist beim Deutschen Buchpreis mit Das Polykrates-Syndrom
2018 Reinhard-Priessnitz-Preis


Foto: Verlag Droschl