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Nassfeld macht sich fit für die E-Mobilität


Lukas Sattlegger (Kelag), Bernd Neuner (Kelag), Stefan Flaschberger (Bergbahnen Nassfeld Pramollo AG), Bernd Olexinski (Kelag), Christian Krisper (Bergbahnen Nassfeld Pramollo AG), Robert Buchacher (Bergbahnen Nassfeld Pramollo AG) (v. l. n. r.)

Innovativ, am Puls der Zeit und gleichzeitig um Nachhaltigkeit bemüht. Mit der Eröffnung einer Park&Ride-Anlage für E-Autos zeigt das Nassfeld, wie zukunftsweisend man hier unterwegs ist.

Gute Nachrichten für alle E-Autofahrer: Gleich zehn Parkplätze mit fünf Ladesäulen, die mit jeweils zwei Ladepunkten ausgestattet sind, stehen ihnen seit kurzem auf dem Parkplatz des Millennium-Express in Tröpolach zur Verfügung. „Die Nachfrage nach Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge hat zugenommen, deshalb bereiten wir uns auf die E-Mobilität vor, um so neue Kundengruppen erschließen zu können“, so Christian Krisper, Vorstand der Bergbahnen Nassfeld Pramollo AG. Errichtet wurde die Anlage im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit der Kelag. Als kleines Vorweihnachtsgeschenk lässt diese die Tankstellen noch bis zum 24. Dezember 2018 „offen“. „Bis dahin kann gratis geladen werden, danach schalten wir in den Authentifizierungsmodus um“, erklärt Kelag-Vorstand Manfred Freitag.

Wer kann laden? Und funktioniert es?
Die Ladesäulen der Park&Ride-Anlage stehen nicht nur Kelag-Autostrom-Kunden zur Verfügung, sondern auch Kunden aller Roaming-Partner. „Die Kelag arbeitet derzeit mit rund 30 E-Mobility-Providern zusammen“, so Freitag. E-Mobilisten können also ihr E-Fahrzeug aufladen, ohne vorab einen Vertrag abschließen zu müssen. Dabei profitieren sie von kostengünstigen Tarifen, einer modernen und leistungsfähigen Lade-Infrastruktur, minutengenauer Abrechnung sowie  der Tatsache, dass ihr Auto hier mit Strom aus 100 % Wasserkraft und Ökoenergie geladen wird. Bezahlt werden kann bequem mit Visa-, Mastercard und PayPal. „Damit deckt die Kelag die Anforderungen der E-Mobilisten perfekt ab und bietet alle am Markt üblichen und zeitgemäßen Bezahlmethoden an“, betont Freitag. Die Freischaltung des Ladevorganges erfolgt entweder mittels intercharge-fähiger Smartphone-App oder RFID-Karte.

Jede Ladesäule ist für eine Leistung von 22 kW ausgelegt. Im Normalbetrieb ist eine Leistung von 11 kW abrufbar. „Diese Leistung ist für eine Park&Ride-Anlage völlig ausreichend, weil wir davon ausgehen, dass die E-Autos für die Dauer eines Schitages parken und deshalb mit geringerer Leistung geladen werden können“, so Freitag. Die neu entstandenen Ladepunkte sind in das größte europäische Roamingnetzwerk „Hubject“ eingebunden. Dadurch wir ein hohes Maß an Interoperabilität und Barrierefreiheit gewährleistet.

Fotocredits: ©KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft