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21.07.2015

Sozialpolitische Almgespräche auf der Egger Alm


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Bgm. Siegfried Ronacher, Gernot Kleißer (Landessekretär der PRO-GE), BM Alois Stöger, Erich Foglar(Präsident des ÖGB) und Günther Goach (AK Präsident)

Unter dem Titel "Veränderte Arbeitswelten...?" fanden die diesjährigen sozialpolitischen Gespräche auf der Egger Alm statt. Bereits zum dritten Mal lud die Produktionsgewerkschaft PRO-GE Kärnten gemeinsam mit dem Institut für Gesellschaftspolitik (IGES) VertreterInnen aus Politik und öffentlichem Leben ein.

"Alle Verantwortlichen in Kärnten sind bemüht, unser Bundesland aus der schwierigen Lage zu manövrieren, in die es ohne das Verschulden der Kärntner Bevölkerung geraten ist. Im Rahmen der sozialpolitischen Almgespräche bringen wir viele Verantwortungsträger der Bundes- und Landespolitik an einen Tisch, um an Zukunftsperspektiven für die Arbeitnehmer zu arbeiten", erklärt AK-Präsident und PRO-GE-Landesvorsitzender Günther Goach das Ziel der jährlich stattfindenden Almgespräche. "Wir müssen die Lebensbedingungen der Menschen so gestalten, dass sie an die Zukunft glauben können", so Goach.


Die vierte industrielle Revolution als eine Chance nutzen - dafür sprach sich Technologieminister Alois Stöger aus. PRO-GE Landesvorsitzender Günther Goach fordert intelligente und moderne Formen der Arbeitszeitverkürzung, um die Arbeitsplätze im bevorstehenden Strukturwandel zu sichern. "Die Zukunftschancen liegen in qualitativ hochwertiger Produktion und Innovationsförderung, und nicht in Lohn- und Sozialdumping auf Kosten der Beschäftigten", meinte ÖGB-Präsident Erich Foglar.


Angesichts der schwierigen Lage am Arbeitsmarkt und den Herausforderungen, die durch Industrie 4.0. entstehen, brauche es laut ÖGB-Präsident Erich Foglar eine ganzheitliche, abgestimmte Strategie für den Industriestandort Österreich: "Notwendig sind etwa Investitionen in öffentliche Infrastruktur, Forschung und Bildung sowie eine Stärkung strategischen österreichischen Eigentums. Nur so kann der Standort für künftige Generationen gesichert werden". Österreichs industrielle Chancen liegen laut Foglar im hochqualitativen Bereich und keinesfalls in einem Kostenwettbewerb. "Gut qualifizierte Arbeitskräfte sind der Schlüssel zu langfristiger Wettbewerbsfähigkeit.

 
Bgm. Siegfried Ronacher nutzte die Gelegenheit, um dem anwesenden Verkehrsminister auf die Wichtigkeit der Mobilität in den Randregionen aber auch in den Tourismusdestinationen hinzuweisen. Mobilität bedeutet Freiheit und beginnt bereits vor der Haustüre.