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25.11.2019

VIKTUALIA Award 2019


  • Auch Moderatorin Barbara Stöckl bekam einen „Kostbar“-Ratgeber zum Ausprobieren der köstlichen Rezepte. Mit am Bild v. l.: Maria Enzi-Niedermüller (HLW), Bgm. Siegfried Ronacher, HLW-Dir. Elke Millonig und Fotografin/Texterin Andrea Knura
    Auch Moderatorin Barbara Stöckl bekam einen „Kostbar“-Ratgeber zum Ausprobieren der köstlichen Rezepte. Mit am Bild v. l.: Maria Enzi-Niedermüller (HLW), Bgm. Siegfried Ronacher, HLW-Dir. Elke Millonig und Fotografin/Texterin Andrea Knura
  • Natürlich bekam Ministerin Maria Patek auch einen „Kostbar“-Ratgeber, überreicht von Bgm. Siegfried Ronacher, HLW-Dir. Elke Millonig, Kreativkopf Andrea Knura und Iris Glantschnig vom AWV Westkärnten
    Natürlich bekam Ministerin Maria Patek auch einen „Kostbar“-Ratgeber, überreicht von Bgm. Siegfried Ronacher, HLW-Dir. Elke Millonig, Kreativkopf Andrea Knura und Iris Glantschnig vom AWV Westkärnten
  • Die Nominierten beim VIKTUALIA 2019 in der Kategorie „Schul- und Jugendprojekte“
    Die Nominierten beim VIKTUALIA 2019 in der Kategorie „Schul- und Jugendprojekte“

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) zeichnete mit dem „VIKTUALIA Award“ im Rahmen seiner Initiative „Lebensmittel sind kostbar“ Projekte und Aktionen zu verantwortungsbewusstem Umgang mit Lebensmitteln aus. Unter den Nominierten 2019: Der regionale Ratgeber „Kostbar“, den die KEM-Region Karnische Energie, die HLW Hermagor und der Abfallwirtschaftsverband (AWV) Westkärnten veröffentlicht haben.


„Der Preis wurde heuer zum 5. Mal vergeben, rund 70 Projekte wurden eingereicht. ‚Kostbar‘ war in der Kategorie ‚Schul- und Jugendprojekte‘ nominiert“, schildert KEM-Regionsmanagerin Daniela Schelch. Bewertet wurden die aus ganz Österreich eingereichten Projekte von einer Jury nach mehreren Kriterien wie z. B. die Reduzierbarkeit von Lebensmittelabfällen, Vorbildwirkung und Motivation, Innovationsgrad und Kreativität. Ministerin Maria Patek bei der Verleihung am vergangenen Freitag in Wien: „Wenn wir nichts Besseres wissen, als Lebensmittel die übrig bleiben, wegzuwerfen, ist das moralisch höchst fragwürdig. In ihnen stecken wertvolle Ressourcen, Energie und Arbeitskraft. Alle prämierten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Konsumentinnen und Konsumenten gegen den Wegwerf-Trend vorgehen können.“ Denn, „rund ein Drittel der Lebensmittel, die weltweit produziert werden, landen im Abfall“, gab auch Moderatorin Barbara Stöckl zu bedenken.

Gailtaler Delegation. „Es ist schon etwas ganz Besonderes, unter den Top-Projekten Österreichs präsentiert zu werden“, so Bgm. Siegfried Ronacher – Vorsitzender von KEM und AWV - bei der Verleihung, HLW-Direktorin Elke Millonig schließt sich an: „Die Nominierung ist eine tolle Wertschätzung, wir freuen uns sehr!“ Für Foto-Text-Design-Spezialistin Andrea Knura bestätigt sich durch die Nominierung, „mit dem Thema auch absolut am Puls der Zeit zu sein.“

Einfach „Kostbar“. Der Ratgeber, der im vergangenen Februar präsentiert wurde, ist ein Werkzeug, das zeigt, wie einfach es ist, in unserer Region nachhaltig zu konsumieren: regional einkaufen, weniger mit dem Auto fahren, bewusst konsumieren, reparieren statt wegwerfen, Müll richtig trennen uvm. Mit Hingabe und Liebe zum Detail haben die HLW-Schülerinnen und Schüler für „Kostbar“ Einkaufstipps und Rezepte für Gerichte mit Zutaten von Produzenten aus der Region zusammengestellt und diese natürlich auch gekocht. Das Design-Duo Andrea Knura und Lilo Werbach haben dazu Wort, Bild und Grafik fein abgeschmeckt, die KEM-Region und der AWV Westkärnten haben die reich gedeckte Tafel mit zahlreichen Infos zu den Themen lokale Ressourcen, Energiebewusstsein, Elektromobilität, vernünftiger Lebensmitteleinkauf und Lagerung, Vermeidung von Lebensmittelabfällen und Abfällen generell, Haltbarkeitsdatum und Co. angerichtet.