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07.11.2019

Wirtschaftliche Impulse für die Stadtgemeinde beschlossen


Gewerbe

Knapp 30 Tagesordnungspunkte zierten die Agenda der Gemeinderatsitzung am 6. November. Vorwiegend einstimmige Beschlussfassungen der Mandatare um zwei Gewerbeparks zeichnen eine gute Zusammenarbeit aus.

Zu Beginn der Sitzung fand die Vorstellung des interkommunalen Gewerbeparks im Burger Moos und die interkommunale Zusammenarbeit für Gewerbebetriebe im Gail-, - Gitsch- und Lesachtal statt. „Wir geben Impulse, bauen Stärken aus, mobilisieren Potenziale.“ So lauteten die Eröffnungsworte und spiegelten die Gedanken wider. Interkommunaler Gewerbepark deshalb, weil sich alle sieben Gemeinden des Bezirkes Hermagor, je nach Größenordnung, unterschiedlich finanziell beteiligen.

Ziele der Zusammenarbeit. Primär steht die Entwicklung des Gewerbes mit dem Schwerpunkt Gewerbeneuerrichtungen und aktiven Ausbaus bzw. Vermarktung der Gewerbestandorte in Hermagor. Der wesentlichste Faktor beinhaltet die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Forcierung der Aus- und Weiterbildungen in der Region um gezielt der Abwanderung entgegenzuwirken und einen Zuzug zu fördern. Auch ist wesentliches Potenzial in der Vertiefung der Wertschöpfung in den Bereichen Holz, Technologie, erneuerbare Energie und Lebensmittel. Zudem spielt auch die Absicherung der Infrastruktur in den Gemeinden eine wesentliche Rolle.  

Zuständigkeit und Finanzierung. Für die Standorte Hermagor und Kötschach-Mauthen gibt es je einen Standortverantwortlichen. Insgesamt investieren die Gemeinden rund eine Million Eigenmittel und zudem können zusätzlich in den ersten drei Jahren rund 0,6 Millionen Euro Förderungen lukriert werden. „Ab nächstem Jahr wird sich die Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See über 10 Jahre mit einem jährlichen Beitrag von 30.000,- Euro an der zu gründenden Projektentwicklungsgesellschaft beteiligen. Somit kann die eingehobene Kommunalsteuer für eine Weiterentwicklung in die Gesellschaft reinvestiert werden und finanziert sich somit selbst,“ so Bürgermeister Siegfried Ronacher zufrieden. Auch ist die Gewerbezone Tröpolach als parteiübergreifendes Gemeinschaftsprojekt in den Startlöchern. Die Aufnahme in den Wasserversorgungs- und Kanalisationsbereich konnte einstimmig beschlossen werden. Wir freuen uns über die Entstehung einer zusätzlichen Gewerbezone.

Ankauf von 20 Sekundenliter Trinkwasser - Abschluss einer privatrechtlichen Vereinbarung.
Wasser ist unser wertvollstes Gut. So konnte bereits im Jahr 2017 mittels Bescheid der Kärntner Landesregierung eine wasserrechtliche Bewilligung zur Wasserentnahme aus dem Förolacher Stollen erteilt werden. Die Vereinbarung beinhaltet eine Erhöhung der Konsenswassermenge von 5 auf 20 Sekundenliter zur Abdeckung des derzeitigen Bedarfes und weitere 10 Sekundenliter als Reserve. Die Errichtung eines Hochbehälters mit dem Fassungsvermögen von 750 m³ wurde bereits ausgeschrieben und die Vergaben der Arbeiten beschlossen. Die abgeschlossene Vereinbarung mit der VVT Vermögensverwaltung GmbH hat ab nun Gültigkeit.