Engagierte Jugendliche setzten Lichtblicke im Bezirk Hermagor

Projekt Lichtblick

In der am 12. April 2012 stattgefundenen Pressekonferenz wurde den Vertretern der Medien, der Öffentlichkeit, der Kirchen und Vereinen das Projekt LICHTBLICK vorgestellt.

 

 

 

 

 

Über dieses Projekt werden daheim oder allein lebende psychisch erkrankte Menschen und ihre Angehörige professionell betreut.

Carina Fercher und Ina Steinwender (Schülerinnen der 4. AHW-Klasse und Projektbegleiterinnen) moderierten mit viel Herz und Engagement die vorläufigen Ergebnisse der ersten Projektphase. Begleitet werden sie von Prof. Hannes Berger, der im Schwerpunkt Gesundheit, Soziales und Wellness projektorientiert arbeitet. Die Einladung, bei dem Projekt LICHTBLICK mitzuarbeiten, fand in den Klassen ein äußerst positives Echo. Von den vielen Ideen der SchülerInnen werden in Zukunft einige umgesetzt. So werden die SchülerInnen u.a. beim Frühlingsball und beim Speckfest mit Aktionen dabei sein. Volle Unterstützung erfährt das Schulprojekt durch den Direktor Mag. Christian Warmuth, der sich über das Interesse von Jugendlichen, sich diesen Randthemen zu widmen, freut.

Projekt Lichtblick 
v.l.n.r.: Bürgermeister Siegfried Ronacher mit dem Team Lichtblick: Die Schülerinnen Ina Steinwender und Carina Fercher, Herr Direktor Mag. Christian Warmuth, hinten: Mag. Hannes Berger MSc (Projektbegleiter), Frau Edeltraud Kastner (Initiatorin des Projektes Lichtblick) und Mag. Erich Oberrauner (Psychologe und Mitarbeiter des Projektes Lichtblick)

Carina Fercher und Ina Steinwender gaben einen kurzen Überblick über die Situation von psychisch erkrankten Menschen in Österreich, Kärnten und dem Gailtal. Auffallend sind die Tendenz steigender Zahlen und die Dunkelziffer, da es sich bei dieser Thematik noch um ein Tabuthema handelt. Die betroffenen Menschen wohnen alleine oder zu Hause und werden von den Familien betreut. Die häufigsten Krankheitsbilder in Kärnten sind Depression, Angst- und Suchterkrankungen, sowie psychotische Störungen.

Frau Edeltraud Kastner stellte in ihrem Statement den Verein HPE vor. Dieser Verein ist eine Anlaufstelle für Angehörige psychisch Erkrankter und bietet vielerlei Hilfestellungen an. Aus diesem Verein heraus entwickelte sich das Projekt LICHTBLICK, das in den Bezirken Spittal und Hermagor durchgeführt wird.

Herr Mag. Ernst Oberrauner, ein Psychologe, referierte als Mitarbeiter des Projektes LICHTBLICK über seine Arbeit. Er wies darauf hin, dass es schon ein sehr dichtes psychosoziales Netz gibt. Für Menschen, die institutionelle Hilfe vorerst verweigern, stellt das Projekt LICHTBLICK durch aufsuchende professionelle Betreuung eine Chance dar.

Vorstellung Projekt Lichtblick 
v.l.n.r.: Dechant Günther Dörflinger, Bgm. Siegfried Ronacher, Bgm. Christine Ploner, Schülerinnen Ina Steinwender und Carina Fercher, Frau Ingeborg Fercher (Club Kiwanis); 2. Reihe von links: Mag. Hannes Berger MSc (Projektbegleiter), Mag. Friedrich Veider (Regionalmanagement), Frau Edeltraud Kastner (Initiatorin des Projektes Lichtblick) und Mag. Erich Oberrauner (Psychologe und Mitarbeiter des Projektes Lichtblick), Herr Dir. Mag. Christian Warmuth (HLW), Pfarrer Mag. Reinhard Ambrosch, Bgm. Hermann Jantschgi und Frau Waltraud Puntigam (Obfrau der Obergailtaler Trachtengruppe)

Ziel aller Aktionen ist das Auftreiben finanzieller Mittel, um die Betreuung der Menschen im Gailtal sicherzustellen. Eine Person zu unterstützen bedeutet einen Aufwand von ca. € 3.500,-- pro Jahr. Spenden können auf das Konto von HPE Kärnten eingezahlt werden:

 

HPE Kärnten Projekt LICHTBLICK, 

IBAN: AT84 2070 6044 0051 0675, BIC: KSPKAT2KXXX