Feierliche Zeugnisübergabe für 26 neue Pflegehelfer

PflegehelferNach einer 13monatigen Ausbildung erhielten am 31. Mai 2012 26 Pflegehelfer(innen) – 20 von ihnen sind Gailtaler –beim Roten Kreuz in Hermagor ihr Diplom über­reicht. Dass der Beruf große Zukunft hat, zeigt die enorme Resonanz am Arbeitsmarkt.

 

 

 

 

 

Seit 31. Mai 2012 steht 26 Absolventen des bfi-Lehrgangs „Pflegehelfer/innen“ der Weg offen für eine neue berufliche Zukunft im Pflegebereich. Ihre Jobaussichten sind bestens. Denn dank einer Kooperation von AMS und bfi-Kärnten wurde die Ausbildung perfekt auf die regionalen Anforderungen ausgerichtet, sodass die Hälfte der Absolventen schon jetzt eine fixe Jobzusage in der Tasche hat. „Wir rechnen damit, dass alle Absolventen in absehbarer Zeit einen Arbeits­platz erhalten, da wir diese Ausbildung erst nach einer realistischen Bedarfserhebung initiiert haben“, freute sich Ing. Franz Janschitz, Leiter des AMS Hermagor. „Die 200.000 Euro für den gesamten Lehrgang einschließlich Auswahlverfahren sind arbeitsmarktpolitisch also bestens investiert.“  Das bfi-Kärnten bildet seit 20 Jahren Pflegehelfer im Auftrag des Arbeitsmarktservice Kärnten aus. 872 Personen haben seither diesen Lehrgang erfolgreich abgeschlossen. Sie arbeiten in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Pensionisten-Wohnheimen sowie in der Hauskrankenpflege und leisten einen wichtigen Beitrag in der Betreuung pflege­bedürftiger Menschen. Die Ausbildung umfasst mindestens 800 Stunden Theorie und 800 Stunden Praxis. Eine Besonderheit der Ausbildung im bfi-Kärnten ist ein zusätzliches 2wöchiges Wunschpraktikum am Ende des Lehrgangs. Die Teilnehmer suchen sich den Praktikumsplatz selbst, dort wo sie gerne arbeiten würden und in dem von ihnen angestrebten Betätigungsfeld. Das ist einer der Gründe, warum viele Absolventen im Anschluss an die Ausbildung sofort eine Anstellung finden.

 

Nächster Lehrgang startet im August

Der nächste Lehrgang zum Pflegehelfer startet im Oktober in Wolfsberg. Das Auswahlverfahren beginnt im August. Dieses setzt sich aus der Bewerbung, psycho­logischen Testverfahren, gruppendynamischen Übungen, Schnupperpraktika -  um den Alltag eines Pflegehelfers kennen zu lernen - und einem abschließenden Hearing zusammen. Ziel ist es, die persönliche und soziale Stabilität, Teamfähigkeit, kognitive Kompetenz und Deutschkenntnisse festzustellen. Dass sich der Aufwand lohnt, zeigt allein die Tatsache, dass heuer alle der 26 Kursteilnehmer, die vor 13 Monaten ihre Aus­bildung starteten, nun ihren Abschluss gemacht haben. Pflegehelfer müssen psychisch belastbar sein, sie benötigen Einfühlungsvermögen, Kontaktfähigkeit, Anpassungsfähigkeit, Organisationstalent, sie müssen absolut zuverlässig und verantwortungsbewusst sein, brauchen eine gute Beobachtungsgabe und rasches Auffassungsvermögen. Darüber hinaus sollten sie geschickt und praktisch ver­anlagt sein.

 

Foto: Copyright bfi


Ganz links: Norbert J. Rom (Leiter öffentliche Kunden und Arbeitsmarktpolitik, bfi), Mitte vorne links: Franz Janschitz (Leiter AMS Hermagor), Ing. Kurt Lasnig (Geschäftsführer bfi), ganz rechts: Vizebürgermeister Mag. Karl Tillian